Plenarvortrag auf dem X. FAGE-Kongress, Logroño, 17.-19. Oktober 2019: WER SCHAFFT, DER SCHAFFT’S !? Deutsch in Arbeit, Beruf und Forschung

Ich freue mich sehr, dass ich nach 15 Jahren wieder an einem Kongress der FAGE (Federación de Asociaciones de Germanistas en España) teilnehme werde. Ich werde im Rahmen der von Prof. Isabella Leibrandt (Universidad de Navarra) geleiteten Literatursektion den Plenarvortrag halten. Der Titel lautet: „Fremdsprachenunterricht als Effekt des globalen Arbeitsmarkts und als Ort des poetischen Widerstands. Argumente für ein paradoxes Selbstverständnis zeitgemäßer Fremdsprachendidaktik.“ Ich werde mich in dem Vortrag mit den Filmen „Work Hard – Play Hard“ (2011) von Carmen Losmann und „Yella“ (2007) von Christian Petzold sowie mit dem Roman „wir schlafen nicht“ (2004) von Kathrin Röggla beschäftigen; und nach Bezügen dieser filmischen und literarischen Texte zum heutigen Fremdsprachenunterricht fragen.

Vortrag und Workshop auf dem vom Goethe-Institut Belgien veranstalteten Deutschlehrertag 2019

Nachdem ich im Dezember 2018 auf dem Deutschlehrertag des Goethe-Instituts Lyon einen Vortrag „Zum Potenzial literarischer Texte in einem sprach- und kulturreflexi orientierten DaF-Unterricht“ gehalten hatte, wurde ich mit diesem Thema für den 28. September 2019 zum Deutschlehrertag des Goethe-Instituts Belgien eingeladen. Im Rahmen eines Workshops zeige ich, dass man dieses Potenzial auch in der Beschäftigung mit (Kurz-)Filmen entdecken und fruchtbar machen kann.
Hier geht es zum Programm:
https://www.goethe.de/resources/files/pdf185/programm-deutschlehrertag_final.pdf

Elecciones en Brandenburgo y Sajonia

En los Länder Brandenburgo y Sajonia habrá elecciones el día 1 de septiembre. El partido alemán Alternative für Deutschland (Alternativa para Alemania, AfD) se refiere en sus campañas electorales, con varios de sus slogans, a la „revolución pacífica“ del año 89/90 con la frase: „Vollende die Wende“ („Completa el cambio“). Así quiere sugerir que la situación actual en Alemania se parece a la (otrora) situación de la DDR y que por eso hay que cambiar el sistema político y liberar a Alemania de nuevo de una dictadura. Un fantasma y a la vez una infamía. Pero lo gracioso es que „Vollende die Wende“ lleva una ambigüedad y un doble sentido, porque „Wende“ literalmente signifíca „giro“. “Vollende die Wende” – es decir: „Completa el giro“ – puede ser leído por lo tanto como „Vuelve a la dictadura de entonces“. Sin quererlo y sin darse cuenta, la AfD dice así lo que quiere de verdad: Volver al punto de partida, es decir, a un estado y a un sistema autoritario y represivo, monocultural y monolingual. Espero que todos y todas lo entiendan.

Die „Didaktik der Literarizität“ – eine Anregung für die Didaktik der Schulfremdsprachen?

Am 4. und 5. April fand, veranstaltet von Jochen Plikat (TU Dresden), Anka Bergmann (HU Berlin) und Christoph Mayer (HU Berlin), an der TU Dresden die Tagung „Welche Zielsetzungen sind für Französisch, Spanisch, Russisch & Co. (noch) zeitgemäß“ statt. Ich stellte mit der „Didaktik der Literarizität für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache“ das von Renate Riedner (Stellenbosch University) und mir entwickelte Konzept vor.

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ÖDaF-Jahrestagung 2019

Am 22. und 23. März fand in Wien die ÖDaF-Jahrestagung statt. Ihr Thema war: „Worum geht’s hier eigentlich?“ – Anspruch und Wirklichkeit eines inhaltsorientierten DaF/DaZ-Unterrichts“. Ich war eingeladen, den Eröffnungsvortrag zu halten. Sein Titel lautete: „Komplex, vielschichtig, ambig und widerständig. Überlegungen zu einem zeitgemäßen Verständnis von Inhaltsorientierung im DaF/DaZ-Unterricht“.

Logo des ÖDaF
Foto: Michael Dobstadt

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NCD 2019 | Nationaal congres Duits

Auf Einladung des Verbands der niederländischen Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer gab ich im Rahmen seiner in Lunteren vom 14. bis 16. März veranstalteten, sehr gelungenen Tagung einen Workshop zum sprach- und kulturreflexiven Lernen im DaF-Unterricht. Ein Highlight des Kongresses war der vielschichtige, anspielungsreiche, dadurch sehr anregende und außerdem eindrucksvoll präsentierte Plenarvortrag von Thomas Strasser (Pädagogische Hochschule Wien) mit dem schönen, sprachspielerischen Titel „Mit Schirm, Charme und W-LAN-freier Zone“. Sehr spannend auch die (aus Zeitgründen leider nur wenigen) Workshops, an denen ich teilnehmen konnte.


Der niederländische Noordhoff-Verlag, der das Lehrwerk TRABITOUR herausgibt, war mit dem passenden Werbemittel vor Ort.
(Foto: Shirley Steinvoort)

Peter Zadek’s film ‚Ich bin ein Elefant, Madame‘ (1969). Discussing ‚1968‘ by means of ‚1968 thinking‘

Noch etwas zu 1968: Ich habe mich mit einem Aufsatz zu Peter Zadeks wunderbarem 68er-Film „Ich bin ein Elefant, Madame“ (1969) an dem von Christina Gerhardt (University of Hawaii at Manoa) und Marco Abel (University of Nebraska-Lincoln) herausgegebenen Band „Celluloid Revolt“ beteiligt, der im April 2019 bei Camden House erscheinen wird.

 

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Vortrag „Wie die identitäre Bewegung unser Sprechen auf die Probe stellt“

Im Rahmen der vom Zentrum für Integrationsstudien an der TU Dresden organisierten Veranstaltungsreihe „Courage: Wissen, Sehen, Handeln!“ hielt ich am 24. Oktober 2018 in der Volkshochschule Dresden, Annenstraße 10, einen Vortrag zu der kommunikativen Irritation, die von der identitären Bewegung ausgeht. „Vortrag „Wie die identitäre Bewegung unser Sprechen auf die Probe stellt““ weiterlesen